DIE GRÜNEN IM KREIS WALDSHUT

Versorgungssicherheit mit Erneuerbaren Energien

Neben zu hohen Kosten warnen die großen Energieversorger und Gegner der Energiewende sowie Wirtschaftsminister Gabriel seit Jahren vor Stromausfällen in Folge des schnellen Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Es bestehe in Deutschland eine beständige Gefahr, dass die Lichter ausgehen, da neue Ökostromanlagen nicht schnell genug in das Netz integriert werden könnten.

Erneut entpuppen sich diese Warnungen als haltlose Propaganda der Kohle- und Atomwirtschaft. Trotz eines schnellen Ausbaus des Ökostromes in den letzten 3,5 Jahren von 17% auf 28,5% hat Deutschland eines der sichersten Stromnetze der Welt. Die Bundesnetzagentur teilte am Montag mit, dass die Energiewende und die zunehmend dezentrale Energieerzeugung keinen negativen Einfluss auf die Qualität der Stromversorgung habe.

(Aus Newsletter von Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG 2000)

Eine Übersicht über die SAIDI-Werte Strom seit dem Jahr 2006 ist auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/SAIDI-Strom veröffentlicht.

 

Dazu auch der sehr informative Bericht von Tina Ternus unter dem Titel "

"Vom Hoffnungsträger zum Sündenbock"

Teil 1: bit.ly/1ka9r7q

Teil 2: bit.ly/1qNos4g

Atom-Endlager: Sylvia Kotting-Uhl und Marcos Buser in Hohentengen

Am Dienstag, 23.07.2013 fand im Gasthaus "Wasserstelz" in Hohentengen-Guggenmühle eine hochkarätig besetzte Veranstaltung statt:

Sylvia Kotting-Uhl, die atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Marco Buser, Schweizer Nuklearexperte und Geologe, kamen für eine Podiumsdiskussion auf Einladung unseres Bundestagskandidaten  Peter Schanz in den Landkreis.

Sylvia Kotting-Uhl hat am Zustandekommen des deutschen Endlager-Suchgesetzes maßgeblich mitgewirkt und stellte es in einem Impulsreferat den 60 Besucherinnen und Besuchern vor. Marcos Buser wiederum hat als Geologe den Schweizerischen Prozess zur Festlegung eines Endlagerstandortes mitgestaltet und ist zu einer kritischen Haltung gegenüber dem derzeitigen Verlauf des Suchprozesses gelangt.

In einem kurzen Vortrag erläuterte er nicht nur seine Kritik am Sachplanverfahren sondern machte auch Vorschläge, wie es aus seiner Sicht damit weitergehen sollte.

Peter Schanz, selbst Mitglied der Regionalkonferenz Nördlich Lägeren berichtete dann noch von seinen Eindrücken der konkreten Arbeit der Konferenz. Auch er sieht in der Zwischenzeit das Schweizerische Verfahren sehr kritisch und unbedingt nachzubessern.

Klar, dass es bei der Diskussion dann auch um beides ging. Aus den vielen Fragen an das Podium und eigenen Einschätzungen konnte man durchwegs die Bereitschaft

erkennen, für die Aufgabe, ein atomares Endlager zu finden, Verantwortung zu übernehmen. Einig war man sich, dass eigentlich zuerst der am besten geeignete Tiefenlagerplatz selbst ausgewählt werden sollte und dann erst die Oberflächenanlagen  zu planen seien. Und klar war auch die Auffassung zu erkennen, dass die Politik gut beraten ist, das Verfahren in absoluter Offenheit zu führen. 

Natürlich gab es auch Kritik an der Haltung mancher Kommunalpolitiker und Abgeordneter der politischen Mitbewerber, die sofort nach dem Gesetzesbeschluss verlauten ließen "bei uns aber sicher nicht..!" .

Schließlich lässt sich nicht verleugen, dass Wahlkampf ist. Und das ist gut so, denn am 22.September haben die Bürgerinnen und Bürger die Wahl uind können zeigen, welcher der Parteien sie am ehesten die Lösung dieser Aufgabe zutrauen!

 

 

Pressespiegel

Überzeugter Kämpfer in Sachen Energiewende http://www.badische-zeitung.de/ueberzeugter-kaempfer-in-sachen-energiewendeBUNDESTAGSWAHL: Peter Schanz, Kandidat der Grünen, stellt sich in Gundelfingen vor / Nachverdichtung und Vermögensabgabe .


Grüner Kandidat Schanz sieht Chancen

http://www.badische-zeitung.de/gruener-kandidat-schanz-sieht-chancen

Bundestagsbewerber zu Gast.


heute im Dreisamtäler S. 2 [1]; Achtung Download mit 23 MB!

[1] http://www.dreisamtaeler.de/download/130410.pdf


Energ(et)isch: Grüne im Stellwerk Waldshut

Beim sehr gut besuchten Informationsabend des Ortverbands Waldshut von Bündnis 90 / Die Grünen am Mittwoch im Café Stellwerk in Waldshut standen die Erneuerbaren Energien im Vordergrund. Mehr lesen ....

Energ(et)isch: Grüne im Stellwerk Waldshut

Beim sehr gut besuchten Informationsabend des Ortverbands Waldshut von Bündnis 90 / Die Grünen am Mittwoch im Café Stellwerk in Waldshut standen die Erneuerbaren Energien im Vordergrund. Siggi Duffner vom Umweltarbeitskreis Bonndorf und Mitglied der Grünen Wutachtal berichtete über seine Erfahrungen beim Ausbau der Erneuerbaren in Bonndorf. Er führte aus, dass besonders das bürgerliche Engagement und eine Stadtverwaltung, die dem Anliegen offen gegenüber stand, dazu geführt haben, dass Bonndorf im Bereich der Erneuerbaren Energien eine Pionierstellung im Kreis Waldshut einnimmt. Duffner wies auch auf die vom Umweltarbeitarbeitskreis veranstalteten Energietouren hin. Unter kundiger Führung können hier die Einrichtungen zur Energieerzeugung in Bonndorf besichtigt werden.

 

 

Der zweite Teil des Abends war der Vorstellung von Peter Schanz als Bundestagskandidat von Bündnis 90 / Die Grünen für unseren Wahlkreis gewidmet. Schanz gab einen kurzen Überblick über seine persönliche und berufliche Entwicklung und erläuterte die Motive für seine Kandidatur. Danach skizzierte er die Politik der Grünen und ging insbesondere auf das Thema soziale Gerechtigkeit ein. Das Thema stieß auf erkennbares Interesse und die sich daran anschließende Diskussion ließ erkennen, dass dieses Thema im Wahlkampf auch für die Mitglieder eine wichtige Rolle spielen wird. Für Schanz ist die Medienkritik an der Steuerpolitik der Grünen unverständlich. Nur ein geringer Teil der Bevölkerung sei überhaupt von Kürzungen betroffen, die große Mehrheit profitiere davon. Für den Abbau der Schulden und eine zukunftsgerichtete Bildungspolitik werde Geld benötigt. Es sei nur gerecht, wenn besonders diejenigen Bevölkerungskreise, die in den letzten Jahren von den Anstrengungen aller überdurchschnittlich profitiert haben, an diesen Kosten beteiligt würden.

Ein Ende des Pumpspeicherns ist abzusehen

Ingenieur Stephan Rieke zu "Power-to-Gas".

Schlechte Karten für das vom Schluchseewerk geplante Pumpspeicherwerk
Atdorf: Die seit Jahrzehnten bewährte Speichertechnologie wird den
Bedürfnissen einer erneuerbaren Energieversorgung nicht gerecht. Über 2000 solcher Kurzzeitspeicher, so Referent Stephan Rieke, müssten in der Republik gebaut werden, um die Versorgung sicherzustellen. Nicht nur topographisch, auch angesichts des benötigten Leitungsbaus ein aussichtsloses Unterfangen.
Außerdem hat sich durch die Erneuerbaren der Strommarkt grundlegend
verändert: Zum Einen fällt nachts nicht mehr in großen Mengen "billiger" und überschüssiger Atomstrom an, der dringend abgeleitet werden muss. Zum anderen werden die Stromspitzen zur Mittagszeit von der dann in größerer Menge verfügbaren Solarenergie hervorragend bedient.
Vielmehr heißt eine der wichtigsten Speichertechnologien der Zukunft
"Power-to-Gas": die Speicherung von Ökostrom in Form von Methan im gut ausgebauten bundesdeutschen Gasnetz. Stephan Rieke von der Firma "Solar Fuel" machte bei der sehr gut besuchten Veranstaltung der Bürgerinitiative Atdorf, des lokalen Bundes für Umwelt- und Naturschutz und der Hotzenwälder Grünen in Bad Säckingen am 17. April 2013 den Gegnern des neuen geplanten Pumpspeicherwerks Hoffnung.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und das Fraunhoferinstitut für Windenergie und Energiesystemtechnik haben die Technologie der Methanisierung entwickelt und in Pilotprojekten realisiert. Jetzt will "Solar Fuel" Technik auf dem Markt etablieren.

Für die bei Wind und Sonne anfallenden überschüssigen Energie benötigen wir Technologien, die große Energiemengen für längere Zeit speichern – das können chemische Speicher und insbesondere die Methanisierung sein. "Power-to-Gas" kombiniert die beiden Prozessschritte H2O-Elektrolyse und Methanisierung:
Zuerst wird mit Strom Wasserstoff erzeugt, der dann in einem weiteren
Schritt mit CO2 zu Methan reagiert. Dieser Hauptbestandteil des Erdgas kann direkt dem Gasnetz zugeführt und dort wie der fossile Energieträger eingesetzt werden.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass Deutschland nur 18 Prozent des
Energiebedarfs als Strom verbraucht. Dagegen werden 41 Prozent der Energie als Wärme und 21 Prozent für die Mobilität genutzt und damit Abhängigkeiten von weltweiten Ressourcen zementiert. Rieke führte aus, wie mit Methanisierung als Speicher der Zukunft sich das deutsche Strom- und Gassystem koppeln ließe und damit in allen Bereichen als Energieträger einsetzbar wäre.

Denn Methan muss nicht zwingend zurück in Strom transferiert werden, es kann in Blockheizkraftwerken, in der Chemie, zum Heizen und als Treibstoff genutzt werden. Der Wirkungsgrad beträgt von Strom zu Methan zur Zeit rund 60 Prozent, der reine Strom-zu-Strom-Wirkungsgrad etwa 35 Prozent. Und bei beiden Verfahren kann die Abwärme zur Nahwärmeversorgung genutzt werden, was den Wirkungsgrad weiter erhöht.
Duch diese Speichertechnik würde auch der umstrittene Ausbau des
Hochspannungsnetzes überflüssig, erläuterte Rieke. Das Erdgasnetz ist viel besser ausgebaut und kann weit mehr Energie transportieren als das Stromnetz. Es bietet eine Speicherkapazität von rund 220 Terrawattstunden: Genug, um den Gasbedarf über Monate sicher zu stellen und gleichzeitig als Stromspeicher zu dienen.

2009 nahm das von Rieke mitgegründete Unternehmen "Solar Fuel" eine 25 Kilowatt-Demonstrationsanlage in Betrieb. Noch in diesem Jahr wird eine Anlage mit einer Leistung von 6,3 Megawatt installiert werden. Bis 2015 sollen 20-Megawatt-Anlagen marktreif sein, die als Baukastensystem mit verschiedensten Kapazitäten nahe an den Energiequellen gebaut werden können.
Und die in Containern installierten „E-Gas-Anlagen“ benötigen nicht nur minimalen Raum in der Landschaft. Sie sind auch jederzeit abbaubar (und an anderer Stelle wieder zu verwenden), ein Kriterium, was bei allen industriellen Anlagen eigentlich Bedingung ist – nur Pumpspeicher sollten nach Ansicht der Betreiber trotz des riesigen Landschaftsverbrauchs davon ausgenommen werden…

Umweltminister Untersteller auf Energietour in Bonndorf

Am 7.9.2012 besuchte Umweltminister Franz Untersteller zur Eröffnung der Energietouren Bonndorf und Umgebung.

 

Um 14.00 Uhr begann es mit der Besichtigung der Biogasanlage der Familie Käppeler in Boll. Nach der Führung ging es mit dem Windrad I auf der Wacht unter Leitung von Friedemann Burr weiter.

Durch eine Verspätung traf der Minister Franz Untersteller erst beim Windrad auf uns und eröffnete die Energietouren mit einer kurzen Ansprache am Stadtbrunnen in Bonndorf.

Bei der Gesprächsrunde im Kranz in Lausheim hatten Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunal- Kreis- und Landespolitiker die Möglichkeit zu Wort zu kommen.

In seiner Rede wies Franz Untersteller darauf hin, dass Baden Württemberg mit 1 % Windkraft an letzter Stelle in Deutschland steht, es aber bis 2020  10 % sein sollen.

Zu Atdorf meinte er, dass er davon ausgeht, dass es nicht gebaut wird, weil es an der Finanzierung scheitern wird.

Die Anwesenden hatten ihn als sehr bürgernah und authentisch empfunden, was uns im Nachhinein noch sehr positive Kritik brachte.

 


 

 

Erneuerbare aus der Region für die Region

Stromerzeugung mit erneuerbaren Energieträgern
in der Region - für die Region - ist das möglich?


Am Beispiel der Bürgermühlen in Bonndorf stellt
Tierarzt Dr. Ulrich Spielberger,
Geschäftsführer der Windkraft Krummes Föhrle GbR Bonndorf,

das Projekt der Stromerzeugung durch Windkraft vor:



Dienstag, 28. Juni 2011 – 20 Uhr – Gasthaus Posthorn, Ühlingen


Eine Veranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen
Ortsverband Wutachtal

 


 

Grüne Kreistagsfraktion kritisiert Verhinderungspolitik des Regionalverbands gegenüber Windenergie

10.02.2009

Dienstag wird der Regionalverband Hochrhein-Bodensee den Entwurf des Teilregionalplans Windenergienutzung im zweiten Anlauf abschließend beraten, nachdem vor einem Jahr der erste Entwurf vom Wirtschaftsministerium wegen der sehr restriktiven und willkürlichen Ausweisung von Standorten zur Windenergienutzung zurückgewiesen wurde.

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