DIE GRÜNEN IM KREIS WALDSHUT

Bioenergietour nach Mauenheim und Engen

Bündnis 90 Die Grünen laden ein zur Bioenergietour am Samstag 28.05.11

Bei der Bioenergietour werden Sie die Bodenseeregion als Energie -
Landschaft erleben.
Wir werden das Bioenergiedorf Mauenheim mit Biogasanlage,
Hackschnitzelanlage, Nahwärmenetz,PV und Kurzumtriebsplantage anschauen.
Danach geht es in die Solarsiedlung Engen, Quasi als Pendant zu Mauenheim im städtischen bzw. Neubaubereich

Energiebusabfahrtszeiten :
Klettgau Hazienda 13.00 Uhr
Dettighofen Rathaus 13.10 Uhr
Jestetten Hauptschule 13.20 Uhr
Rückfahrt 17.00 Uhr, so dass wir gegen 18.00 Uhr wieder zu Hause sind.

Dieses Angebot ist für alle Teilnehmer kostenlos.

Sie sollten ein kleines Vesper und was zum trinken mitnehmen, da wir nicht einkehren.
Anmeldung bei Axel Schaub: axel-schaub@gmx.de oder 01726479691

 


Antrag Landtagsfraktion an die Landesregierung zur Unterstützung und Förderung von Bioenergiedörfer

25.11.2006

Antrag Fraktion Grüne15.11.2006 Drs 14/562 Bioenergiedorf Mauenheim als Beispiel für die Chancen zum Ausbau der erneuerbaren Energien im ländlichen Raum



Kreisvorsitzende Ruth Cremer-Ricken wirbt auf dem Landesparteitag für Bioenergiedörfer

24.11.2006

Die eigenständige, dezentrale Wärme- und Stromversorgung durch Biomasse ist ein wichtiger
Beitrag auf dem Weg "Weg vom Öl".

Bioenergiedörfer Jühnde und Mauenheim: ökologisch, ökonomisch und sozial – Vorbild für viele

Pressemitteilung


Grüne Kreistagsfraktion kritisiert Verhinderungspolitik des Regionalverbands gegenüber Windenergie


Dienstag wird der Regionalverband Hochrhein-Bodensee den Entwurf des Teilregionalplans Windenergienutzung im zweiten Anlauf abschließend beraten, nachdem vor einem Jahr der erste Entwurf vom Wirtschaftsministerium wegen der sehr restriktiven und willkürlichen Ausweisung von Standorten zur Windenergienutzung zurückgewiesen wurde. Im neuen Planentwurf sind nun aber nicht mehr, sondern weniger Windenergiestandorte ausgewiesen. Lediglich sieben Vorranggebiete, in denen Windkraftanlagen errichtet werden dürfen, sollen darin ausgewiesen werden. Die meisten für die Windenergienutzung bestens geeigneten Standorte wurden wegen einer möglichen „Beeinträchtigung des Landschaftsbildes“ abgelehnt. „Windenergieverhinderungspolitik“, nennt Lüder Rosenhagen, Grünes Mitglied des Regionalverbands aus dem Landkreis Waldshut den Entwurf des Teilregionalplan Windenergienutzung.
Trotz der Aufforderung des Wirtschaftsministeriums, dass bei sehr windhöffigen Gebieten ein erhöhtes Konfliktpotenzial mit dem Landschaftsbild zugelassen werden muss, ist ein wesentliches Gebiet, der Häg-Ehrsberg Rohrenkopf, nicht im Entwurf enthalten, obwohl gerade dieser Standort eine überdurchschnittliche Windhöffigkeit aufweist - die sich mit der an der Nord- und Ostsee vergleichen kann - und damit besonders wirtschaftlich attraktiv wäre. Lüder Rosenhagen steht mit seiner Kritik an der ablehnenden Haltung des Regionalverbands nicht allein: Neben den Umweltschutzverbänden NABU und BUND und dem Bundesverband für Windenergie e.V. teilt insbesondere das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Rosenhagens Ansicht, dass das Vorgehen des Regionalverbands bedauerlich sei, da gerade in dieser Region „hohe Potenziale zur Nutzung von Windenergie bestehen, welche durch den vorliegenden Entwurf nicht genutzt werden können“. Auch die von potenziellen Windkraftanlagen betroffenen Gemeinden Fröhnd und Stühlingen  bitten um die Aufnahme weiterer Flächen in den Teilregionalplan. „Diese Gemeinden haben erfahren, dass es sich lohnt in Windenergie zu investieren, die Windenergienutzung nicht im Widerspruch zur touristischen Nutzung des Südschwarzwaldes steht und die Zustimmung der Bevölkerung in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Die Menschen haben kein Verständnis mehr dafür, dass besonders umweltverträgliche und wirtschaftliche Windkraftanlagen nicht erweitert oder zumindest wirtschaftlicher gestaltet werden dürfen!“, macht Rosenhagen auf die wachsende Akzeptanz  der Windkraftanlagen in der Bevölkerung aufmerksam und fügt hinzu: „Die Menschen wollen weder die weitere Nutzung der gefährlichen Atomenergie noch den weitern Ausbau der CO2-steigernden  Kohleverstromung, sondern vielmehr einen schnellen Einstieg in die Nutzung der erneuerbaren Energien, wie der Windenergie. Geraden in einer Region, in der auf der Schweizer Seite am Rhein neue Atomkraftwerke und eine atomares Endlager geplant werden, ist kein Platz mehr für die letzten Fundamentalisten einer veralteten Energiepolitik.“
Die  Kreistagsfraktion der Grünen fordert den Regionalverband auf, die kritische Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zum Anlass zu nehmen ihren Planentwurf zurückzuziehen und eine wesentlich höhere Zahl an Vorranggebieten auszuweisen.