DIE GRÜNEN IM KREIS WALDSHUT

Pressemitteilung des Vereins für den Erhalt des Abhaus und des Haselbachtals e. V.

Pressemitteilung zur Stellungnahme des Bischofs der Evangelischen Landeskirche Baden
Mit Freude nimmt die BI-Atdorf zur Kenntnis, dass der scheidende Bischof der
Evangelischen Landeskirche Baden, Dr. Ulrich Fischer, Anfang des Jahres in Sachen
des geplanten Pumpspeicherwerks Atdorf Stellung bezogen hat.

Pressemitteilung in vollem Wortlaut

Meinung: Untersteller will ein totes Pferd reiten (OV Hotzenwald)

(zu BZ 9.11.13 „EnBW plant Atdorf im Alleingang)

Kopfschütteln, ob soviel Sturheit, verursachen bei uns Hotzenwälder Grünen die Aussagen unseres grünen Umweltministers zum Ausstieg der RWE aus dem Projekt Pumpspeicher Atdorf.......

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Runder Tisch zum Atdorf-Projekt

Am Samstag, 25.6.2011 startet der "runde Tisch" zum geplanten Pumspeicherwerk Atdorf.

Mit dabei: unsere Kreisvorsitzende Ruth Cremer-Ricken.

Die Veranstaltung wird ab etwa 10 Uhr als Life-Stream im Internet zu verfolgen sein.

Außerdem wird es eine Direkt-Übertragung in die Herrischrieder Rotmooshalle geben: Zwischen 10 und 17 Uhr kann man dort öffentlich kucken (public viewen).

 


Aktuelle Info zum PSW-Projekt

Mehr und eventuell aktuellere Info zum PSW-Projekt Atdorf finden Sie auf der Website 

www.cremer-Ricken.de

 


 

OV Wutachtal mit eigener Webseite!

Der Ortsverband Wutachtal hat seit neuestem eine eigene Webseite!

Sie ist unter folgender Adresse erreichbar:

 

www.gruene-wutachtal.de

 


Grüne unterstützen Demonstration der BI Atdorf

Ruth Cremer-Ricken mit Jürgen Ernst

Der Kreisverband von B90/Die Grünen hatte dazu aufgerufen, die BI Atdorf zu unterstützen und an der Demonstration gegen ein weiteres Pumpspeicherwerk am 26.2.2011 in Bad Säckingen teilzunehmen.

Die hiesigen Ortsverbände von B90/Die Grünen und der Kreisverband Waldshut haben sich in vielen Versammlungen und Gesprächen mit Experten verschiedenster Fachrichtungen mit der Gesamtthematik des Projektes PSW Atdorf befasst und sind zur Überzeugung gelangt, dass es ein Projekt ist,

- das ausschließlich privatwirtschaftlicher Gewinnmaximierung dient und damit keinen Anspruch auf eine besondere öffentliche Förderung hat,

- das eine schädliche Auswirkung auf unsere Raumschaft haben und 150 ha Landschaft dauerhaft versiegeln und unwiederbringbar vernichten wird.

- das, nicht zuletzt, im Falle des Baues und Betriebs große und dauerhafte Risiken für die anliegenden Gemeinden birgt.

- gegen das noch viele weitere stichhaltige Argumente sprechen.


Auch das fast als unterwürfig auffassbare Verhalten der Verwaltung im Raumordnungsverfahren und bei der Aufsicht über die vorbereitenden Arbeiten für das Planfeststellungsverfahren tut ein übriges dazu, dass kritische MitbürgerInnen auf die Straße gehen und ihren Unmut darüber zeigen.


Die eindrucksvolle Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern machte jedenfalls deutlich, dass trotz massiver Kampagne in Druckmedien (z.B. Stern!), Rundfunk (z.B. Uniradio!) und Fernsehen (z.B. ARD/BR) der Widerstand gegen das geplante Pumpspeicherwerk zunimmt.

Und das ist gut so!




Ruth Cremer-Ricken im Interview (Uni-Rundfunk)


Ruth Cremer-Ricken stand dem Uni-Rundfunk Freiburg in einem Interview zu Fragen rund um das Pumspeicherwerk Atdorf zur Verfügung.

Das Interview kann man hier nachhören.




Grüne unterstützen den Protest gegen das PSW

Auch Grüne aus mehreren Ortsverbänden beteiligten sich beim Protest gegen das geplante PSW in Atdorf.

Beim Fototermin am 12.12. schneite es zwar, aber die Stimmung war super!

Die Katze schaut aus dem Sack !

"Pumpspeicherwerke fördern Atomkraftnutzung, eine Regelung zugunsten Erneuerbarer Energien ist nicht vorgesehen"

 ...

"Die Bundesregierung unterstützt den marktgetriebenen und betriebswirtschaftlich motivierten Einsatz von Pumpspeicherwerken und verzichtet auf eine gesetzgeberische Lenkungswirkung zugunsten der erneuerbaren Energieerzeugung."


Dies wird in der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen im Deutschen Bundestag deutlich. Ebenfalls wird eine Nutzung von importiertem Überschussstrom aus ausländischen Kraftwerken, z.B. aus französischen oder tschechischen Atomanlagen nicht unterbunden um dadurch Kapazitäten für die Zwischenspeicherung von Überschüssen aus Wind und Solarstrom nutzen zu können.

Ruth Cremer-Ricken, Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende:


"Mit dieser Antwort wird deutlich, dass die Pumpspeicherwerke der Sicherung großer thermischer Blöcke bestehend aus Atom- und Kohlekraftwerken dienen. Hierauf hat der BUND und die BI in zahlreichen Veranstaltungen und Stellungnahmen hingewiesen."


Und weiter:

"Der Bevölkerung vor Ort soll der große Landschafts- und Naturverbrauch mit dem Hinweis auf ökologisch motivierter Energieerzeugung abgetrotzt werden, insgeheim fördern Bundes- und Landesregierung jedoch die alten Kraftwerksstrukturen mit Atom- und Kohlekraftwerken."

"Eine Akzeptanz für weitere Pumpspeicherwerke kann nur erreicht werden, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden und die vorhandenen Kapazitäten zur Pufferung von Wind- und Solarstrom optimal genutzt werden", betont Ruth Cremer-Ricken.


"Ebenfalls braucht es verbindliche Verträge zur Stilllegung von Kohlekraftwerken, soll bis im Jahr 2050 die Umstellung auf 100% erneuerbare Energiequellen erfolgen. Die Machbarkeit ist in dem Bericht des Umweltbundesamtes "2050:100%" aufgezeigt."

Quelle:
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag zum Energiekonzept der Bundesregierung - Strom, Frage 14 u. 15
http://dipbt.bundestag.de/dip21.web/searchDocuments/simple_search.do

Tipp: Frontal 21 am Dienstag 2.11.2010




ZDF-Sendung zum PSW Atdorf

Für Interessierte hier ein Link zu einer Sendung des ZDF, die sich mit dem geplanten Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG befasst. Neben dem Sprecher des Schluchseewerkes kommen auch die Projektgegner zu Wort. Ein Beitrag zu Diskussion.




Grüne im Regionalverband

Hier ein Antrag der Grünen Fraktion im Regionalverband

zur Problematik der Planungen zum Pumpspeicherwerk Atdorf:


PDF-Dokument




Landtagsfraktion informiert sich zu Atdorf

14.06.2010  Ein Teil der Landtagsfraktion von B'90/Die Grünen hat sich vor Ort ein Bild über das vom Schluchseewerk geplante Pump-Speicher-Werk Atdorf gemacht.

Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion, besuchte mit Gisela Splett (Umwelt, Naturschutz), Rheinhold Pix (Tourismus), Franz Untersteller (Energie) und Heike Hauk (Regionalverband Hochrhein-Bodensee) den Kreis Waldshut zu einem Vor-Ort-Termin zum Pumpspeicherwerk Atdorf. Anwesend bei dem Termin waren Vertreter der Grünen vom Kreisvorstand, Kreistagsfraktion, der betroffenen Gemeinden, dem Regionalverband sowie Vertreter vom BUND und der BI.


In einem Impulsvortrag stellte unsere Vorsitzende Ruth Cremer-Ricken das Projekt dar und beleuchtete dessen Auswirkungen auf Menschen, Kommunen und Landschaft. In einem weiteren Kurzreferat stellte Jürgen Pritzel von der BI die Stellungnahmen der DENA und IWES vor und wies auf einige Punkte in den Werken hin, die in der Zusammenfassung nicht erwähnt wurden. Nach dem inhaltlichen Impuls begann die Besichtigung im Gelände.

Beginnend am Sportplatz Öflingen referierte Michael Peter (BI) zu den ökologischen Aspekten, zum Standort der großen östlichen Staumauer und zum Damm in der Nähe des Bergsees. 

 

Über Bergalingen, mit Blick auf Kühmoos, führte die Tour hoch zum Hornbergbecken. Der Blick auf die technische Anlage „Hornbergbecken“ machte deutlich, dass es sich trotz der schönen Präsentation durch die Schluchseewerk AG nie um einen Badesee handeln wird. Von dort aus gab es auch die Gelegenheit, den Berg „Abhau“ und die Lage des FFH-Gebietes in Augenschein zu nehmen.

 

Zum Schlussgespräch gab es noch einen Kaffee im Jägerstüble in Hornberg.

Argumentation gegen Hornberg II

Die Ankündigung der RWE- und EnBW-Tochter Schluchseewerk zum Neubau eines Pumpspeicherwerks hat in der ersten Reaktion von Landrat und Bürgermeistern einhellige Zustimmung ausgelöst. Das Schluchseewerk begründet das 1000-MW-Projekt mit erneuerbaren Energien und deren Angebotsschwankung und will für die Anlage 700 Mio. Euro investieren. In ein 960 x 380 m großes Hornbergbecken II sollen dann bei Stromüberschuss 10 Mio. m3 Wasser gepumpt werden, um bei Strombedarf dieses über ein Kavernenkraftwerk in das ebenso große Haselbecken abzulassen. Dabei kann 70-80 % des zum Pumpen benötigten Stroms wieder zurück gewonnen werden, Strom der sich zu Spitzenbedarfszeiten mit hohem Gewinn verkaufen lässt.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor Ort haben sich angesichts des riesigen Eingriffs die Frage gestellt, ob das Werk auch wirklich notwendig ist. Denn der Bau des Oberbeckens für das Werk, auf dem 1018 m hohen Abhau (Stauziel1016m) zwischen Herrischried und Rickenbach, sowie des Unterbeckens im Haselbachtal (400 m) beim Bergsee in Bad Säckingen hat außer einem gigantischen Eingriff in die Landschaft jede Menge Nebenwirkungen:

- Die wichtigsten Trinkwasserschutzgebiete Herrischrieds direkt am Oberbecken sind durch den Bau auf unbestimmte Zeit gefährdet. Auch Rickenbach hat im Baugebiet Trinkwasserquellen. Dass nach Bauende die ursprünglichen Schüttungen wieder vorliegen, ist höchst unwahrscheinlich. Über 80% der überplanten Fläche ist Trinkwasserschutzgebiet, die restlichen 20% sind Quellgebiete und natürlich austretende Quellen mit starken Wasserschüttungen.

- Gefährdet durch die Bautätigkeit am Unterbecken sind auch die Thermalquellen und Grundwässer von Bad Säckingen, Wehr-Öflingen und der Schweizer Nachbarschaft. 

- Das Projekt verursacht bau- und anlagebedingte direkte Beeinträchtigungen von Lebensräumen in Mooren und Bergwiesen als Teil des FFH-Gebietes “Murg zum Hochrhein”.

- Während der Bauzeit wird die Tourismusregion durch Sprengungen, LKW-Verkehr sowie Lärm- und Staubemissionen der Baumaschinen sehr stark belastet. 

- Die Baumaßnahmen werden in einem tektonisch aktiven Gebiet das Erdbebenrisiko weiter erhöhen. Die Erdbebensicherheit der um die Becken aufgeschütteten Staudämme steht ebenfalls zur Debatte. 

Angesichts dieser gravierenden negativen Auswirkungen für die Region ist die Frage nach der Notwendigkeit eines weiteren Pumpspeicherwerks zwingend. Dies auch vor dem Hintergrund, dass das bestehende Pumpspeicherwerk Hornberg 1 zwölf Monate wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb war, und sich in der Stromversorgung keine bemerkbaren Probleme ergeben haben. 

- Die DENA-Netzstudie (von EOn Netz, RWE, Vattenfall, dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, dem Deutschen Institut für Windenergie u. a.) erkennt trotz einer Steigerung des Bedarfs an Regel- und Reserveleistung auch für die nächsten Jahre keine Notwendigkeit für zusätzliche Pumpspeicher-Kraftwerke, da in Deutschland genügend Regelleistung installiert ist. 

- Eine neue Studie DENA 2 soll ihr Augenmerk u. a. verstärkt auf Druckluftspeicher richten, u. a. wegen ihres geringen Platzbedarfs und unterirdischer Bauweise

- Ein intelligentes, europaweites Lastmanagement könnte fast ohne Verluste Schwankungen im Netz ausgleichen. Gerade dezentrale Kraftwerke aus erneuerbaren Energiequellen sind flexibler an den Bedarf anzupassen als schwerfällige Atom- und Braunkohlekraftwerke. Auch gibt es in Deutschland vier verschiedene Zonen, deren Netzschwankungen von verschiedenen Stromanbietern kontrolliert werden. Dadurch laufen teilweise Pumpen und Turbinen der verschiedenen Kavernenkraftwerke in der Region gleichzeitig, weil sich die Stromversorger sich nicht untereinander arrangieren können oder wollen. Hier wird nicht nur Energie vernichtet, hier wird auch die Speicherung von Strom ad absurdum geführt.

- Der Regionalplan Hochrhein-Bodensee hält fest, „der Bau weiterer Pumpspeicherwerke ist nur dann vorzusehen, wenn andere technische Alternativen zur Spitzenlastübernahme nicht eingesetzt werden können.“ Die Hotzenwaldlandschaft und der Quellschutz seien in besonderem Maße zu berücksichtigen. 

- Eine Studie der ETH-Zürich sieht die Rentabilität von Pumpspeichern spätestens bei der geplanten Einführung von Emissionsabgaben für Stromerzeugung in Frage gestellt.

- Die aktuelle Planung in der Schweiz, drei neue AKWs zu bauen und damit ihre Stromproduktion zu erhöhen, würde weitere Überkapazitäten im Grundlaststrom verursachen. So dient Pumpspeicherkraftwerk Atdorf letztendlich der Veredelung von Atomstrom, denn AKWs sind nur schwer regelbar, bei wenig Strombedarf benötigen sie schnell zuschaltbare Abnehmer für den produzierten Strom. Die vom Schluchseewerk angeführte Windenergie ist in der Region dagegen Mangelware!

- Der Zeitpunkt der Neuveröffentlichung der 30 Jahre alten Planung hängt sicher auch mit der Autobahnplanung im Rheintal zusammen, deren Trassen zum Teil durch das Haselbachtal angedacht sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nach unserer Einschätzung das Becken technisch nicht notwendig ist und in erster Linie wirtschaftlichen Interessen dient. Demgegenüber stehen aber der gewaltige Eingriff in Landschaft, die erheblichen Belastungen während der Bauzeit sowie die Unsicherheit betreffend der Trinkwasserversorgung. Neue Quellen für Trinkwasser müssen gesucht und gefasst werden, was weitere bis jetzt bestehende Quellen und Quellgebiete zerstört. Und es ist abzusehen, dass dann das Trinkwasser nach Herrischried gepumpt werden muss – mit Strom natürlich…






Unsere Position zu den Plänen der Schluchseewerke ein weiteres Pumpspeicherwerk in unserer Region zu bauen:

16.05.2009/3.3.2010

 

Nach unserer Einschätzung ist das Becken technisch nicht notwendig und dient in erster Linie privaten wirtschaftlichen Interessen. Dem stehen unter anderem der gewaltige Eingriff in Landschaft, die erheblichen Belastungen während der Bauzeit sowie die Unsicherheiten betreffend die Standsicherheit und die Trinkwasserversorgung entgegen. Neue Quellen für Trinkwasser müssen gesucht und gefasst werden, was weitere bis jetzt bestehende Quellen und Quellgebiete zerstört. Und es ist abzusehen, dass dann das Trinkwasser nach Herrischried gepumpt werden muss – mit Strom natürlich…

 

Argumentation gegen Hornberg II

 

 


Ein weiteres Pumpspeicherwerk in unserer Region?

16.05.2009  Nach unserer Einschätzung ist das Becken technisch nicht notwendig ist und dient in erster Linie wirtschaftlichen Interessen. Demgegenüber stehen der gewaltige Eingriff in Landschaft, die erheblichen Belastungen während der Bauzeit sowie die Unsicherheit betreffend der Trinkwasserversorgung. Neue Quellen für Trinkwasser müssen gesucht und gefasst werden, was weitere bis jetzt bestehende Quellen und Quellgebiete zerstört. Und es ist abzusehen, dass dann das Trinkwasser nach Herrischried gepumpt werden muss – mit Strom natürlich…

 

Argumentation gegen Hornberg II

 

 

 


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