DIE GRÜNEN IM KREIS WALDSHUT

Vielen Dank für Ihre Stimme!

Hier unsere Ergebnisse zur Bundestagswahl 2017:

Erststimmen im Wahlkreis 288 Waldshut: 11,9% (+1,8%), Zweitstimmen Grüne: 13,9% (+2,9%).

Erststimmen in Kirchzarten: 23,2% (+6,6%), Zweitstimmen Grüne: 20,64% (+3,58%).

Wahlbeteiligung: 86 (!)%.

Besten Dank !

 

Zum Vergleich:

Grüne BA-Wü:  13,4 (+2,5% Erststimme), 13,5+2,5% Zweitstimme

Bundesergebnis 8,9% (+0,5%)

Hofmarktfest in Herrischried

Liebe Grüne,

nun klopft der Herbst an, und der Endspurt zu den Vorbereitungen für unser diesjähriges „Sommerendefest“ der Grünen auf dem Hotzenwald hat begonnen:

 

Wie seit 37 Jahren laden wir ein zum

Hofmarktfest am So. 17.9. ab 13 Uhr

 

Und wie immer bei uns in Herrischried-Giersbach Nr.1 in Garten und Scheune.

 

Thema dieses Jahr ist die Umgestaltung unserer Gesellschaft angesichts grundlegender Veränderungen in vielen Bereichen wie zum Beispiel Arbeit, Klima, Ernährung, Energie und Verkehr. Vor Ort ist der grüne Bundestagskandidat des Wahlkreises Ulrich Martin Drescher. Er wird vor seinem umfassenden Hintergrundwissen und seiner langen Erfahrung im ökologischen Wirtschaften neue Wege aufzeigen.

 

          Wir freuen uns auf euch                                                    

Iris & Blondie  und der GRÜNE Ortsverband Hotzenwald

Südkurier-Interview mit unserem Bundestagskandidaten Ulrich Drescher

Das Zeitungsinterview lesen sie hier.

Das Video gibt's hier unten:

Wahlkampfauftakt mit Ulrich Martin Drescher in Waldshut: "Ich kämpfe um das Direktmandat"

Am Freitag eröffneten wir zusammen mit unserem Kandidaten "Uli" Ulrich Martin Drescher die Wahlkampagne in Waldshut für die Bundestagswahl im September 2017 . Uli Drescher kandidiert unter dem Motto "Heimat, Umwelt, Zukunft". In seinem Info-Flyer erklärt er, was er damit sagen will: "Ich kandidiere für den Bundestag am Hochrhein und im Hochschwarzwald, um mit Ihnen und Euch unsere Heimat zu bewahren, die Umwelt zu schützen und gmeinsam Zukunft zu gestalten."

 

Der Wahlkampfauftakt wurde eröffnet von unserm Vorstandsmitglied Petra Thyen. Uli Drescher beschrieb danach in einer Rede seine Ziele und ging in einem Dialog mit Niklas Nüßle auf einzelne Themen des Wahlkampfs ein. Bernd, "Blondie", Wallaschek und Iris Wallaschek umrahmten mit eigenen Liedkompositionen die Veranstaltung.

 

Überraschungsgast war Alexander Bonde, Minister für Landwirtschaft in der letzten Legislaturperiode des Landes Baden-Württemberg.

Wahlampfauftakt mit unserem Kandidaten Ulrich Martin Drescher am Freitag, 21.07.2017 von 16-18 Uhr auf dem Viehmarktplatz in Waldshut

Ulrich Martin Drescher mit Winfried Kretschmann

Am Freitag, 21.07.2017 feiern wir unseren Wahlkampfauftakt!
Von 16-18 Uhr auf dem Viehmarktplatz in Waldshut.


Wir haben viel zu bieten:
Unser Kandidat für den Bundestag Uli Drescher wird sich vorstellen, unsere Kreisvorstände Petra Thyen und Niklas Nüßle werden das Programm bereichern. Außerdem gibt es Luftballons, Windräder, Musik und Freigetränke!

 

Ulrich Martin Dreschers Programm:

Zukunft wird aus Mut gemacht ! Wir setzen auf die Chancen der ökologischen und ökonomischen Veränderungen unserer Gesellschaft, haben klare Lösungsansätze und wollen wieder politische Verantwortung im Bund übernehmen. "Heimat bewahren, Umwelt schützen und Zukunft gemeinsam gestalten" ist mein Motto als Grüner Direktkandidat im Wahlkreis 288 Waldshut. Als Grüner Pionier Unternehmer sehe ich den Klimaschutz als Chance wirtschaftlicher Entwicklungen, will 100% regenerative Energieversorung, eine lebenswerte Landschaft, regionale und gesunde Ernährung, umweltschonende Mobilität für alle, neuen Gründergeist anfachen und die offene Gesellschaft zusammenhalten.

 

Wir freuen uns über rege Teilnahme!

 

Hier geht es zum Infloflyer von Ulrich Martin Drescher >>

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Waldshut beantragt im Kreistag, dass die Verwaltung einen Vertreter des ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) und/oder ein Vertreter der KKL AG (Kernkraftwerk Leibstadt AG) einlädt um dem Kreistag vor der Sommerpause die aufgetretenen Brennelementschäden darzulegen und die Gründe für das Auftreten von Schäden und deren Ursachen genauer zu erläutern.

 

Begründung des Antrags einsehen: Bitte auf Titel klicken

Die Kreismitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Von links nach rechts: Christine Ehm, Niklas Nüßle, Petra Thyen, Bernd Wallaschek, Ulrich Martin Drescher

Bei der Kreismitgliederversammlung vom 30. Mai 2017 im Rheinischen Hof in Waldshut wählten die Mitglieder für die aus persönlichen Gründen nicht mehr antretenden Vorstandsmitglieder Peter Schanz und Norbert Utz Niklas Nüßle in den Kreisvorstand. Niklas Nüßle ist 22 Jahre alt und stammt aus Ofteringen. Er vermochte die Anwesenden durch eine kluge und kompetente Vorstellungsrede zu überzeugen.

 

Petra Thyen, die die KMV leitete, dankte Peter Schanz und Norbert Utz für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand.

 

Zuvor hatte Landesschatzmeister Wolgang Kaiser das grüne Wahlprogramm für den Bundestagswahlkampf vorgestellt. Er erläuterte die einzelnen Wahlkampf-Kapitel "Umwelt im Kopf", "Welt im Blick", "Freiheit im Herzen", "Gerechtigkeit im Sinn".

 

Presseberichte:

Südkurier - Bündnis 90/Grünen wählen Niklas Nüßle (22) in den Kreisvorstand

Badische Zeitung - Junges Gesicht für die Grünen

Minister Hermann nach Gespräch mit Abgeordneten und Kommunalvertretern: wichtiger Baustein für besseres Bahnangebot im Süden des Landes  
 
Die nächsten Schritte für die Elektrifizierung der Hochrheinbahn zwischen Basel und Erzingen (Kreis Waldshut) sind absehbar: „Ende April soll eine Planungsvereinbarung für die 75 Kilometer lange Strecke und die erforderlichen weiteren Arbeiten für die Elektrifizierung unterschrieben werden. Die Planung soll zügig vorangetrieben werden“, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann am 06. April 2017 nach einem Gespräch mit Landtagsabgeordneten und Kommunalvertretern aus der Region mit. „Die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke ist ein sehr wichtiger Baustein für ein besseres Bahnangebot im Süden des Landes“, betonte der Minister. 

 

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg

Eine Nacht nach Inbetriebnahme ist das AKW Leibstadt wegen einer Fehlfunktion in einer Abgasanlage schon wieder vom Netz. An einer Protestaktion haben die Grünen heute gefordert, dass das AKW nicht in Betrieb genommen wird, bis die Ursache für die Brennelementschäden geklärt ist. Ausserdem fordern die Grünen eine Stärkung der Atomaufsicht, damit sie ihre Aufgaben korrekt erfüllen kann.

 

Mehr siehe Grüne Schweiz

Bilder zur Demonstration vor dem AKW

WIR FORDERN: Leibstadt bleibt vom Netz!

Liebe Mitbürgerinnen,

wir freuen uns, wenn Sie am Samstag, 11.02.2017  in Waldshut, Kaiserstr. / Ecke Löwengasse zur gemeinsamen Mahnwache von  BUND, ZoA, SPD, NABU, Landesnaturschutzverband AG Waldshut und GRÜNEN zu Leibstadt vorbeikommen. Wir sind fast den ganzen Tag - nämlich von 9-17 Uhr - in der Kaiserstraße zum Thema:

 

 

 

                     LEIBSTADT bleibt vom NETZ!

- AKW Leibstadt muss bis zur Behebung der Sicherheitsmängel abgeschaltet bleiben!

                                                      

Gerne können Sie auch die Unterschriftenliste (hier das pdf) audrucken und unterschreiben.

Sie können sich auch an der Petition unserer Schweizer Freunde beteiligen:  akw-nein.ch/petition-leibstadt/  

Die ausgefüllte Listen gern zurück an

Bernd Wallaschek

Giersbach 1

79737 Herrischried

 

 

Erster „Energietisch“ mit Grünen Bundestags-Kandidat Ulrich Martin Drescher - Strategien zu Kohle-Ausstieg und Klimaschutz

Laufenburg, 31. Jan. 2017
Der Kohleausstieg war zentrales Thema des ersten „Energietisch“, zu dem der Grüne Bundestagskandidat Ulrich Martin Drescher gemeinsam mit dem Energieexperten Martin Lohrmann am Montag Abend ins Gasthaus Adler in Hauenstein eingeladen hatte.
Das Abschalten aller Kohlekraftwerke innerhalb der nächsten 20 Jahre sei erforderlich, um die auf den internationalen Klimaschutzkonferenzen festgelegte Reduzierung der Treibhausgase zu erreichen, leitete Lohrmann seine Präsentation ein. Gleichzeitig sei die Begrenzung der globalen Erwärmung um anderthalb Grad bei dem jetzigen Tempo der Energiewende aber fraglich. Er zeigte in detaillierten Grafiken auf, wie dieses herausfordernde, aber zum Klimaschutz notwendige Ziel erreicht werden kann. Dazu darf es aus Sicht der Grünen weder neue Tagebaue noch neue Kohlekraftwerke geben.
Ein EU-Emissionshandel bleibe das zentrale europäische Klimaschutzinstrument, sei aber politisch leider kaum durchsetzbar, betonte Bundestagskandidat Ulrich Martin Drescher. Es sei noch offen, wie wir den aktuellen Ausstieg aus der Atomenergie so bewerkstelligen, dass die Erzeugung aus fossilen Energien nicht wieder ansteigt. Fraglich sei auch, wieviel Emissionen durch Energieeinsparungen und den Ausbau von Wind- und Solarkraft kompensiert werden könne. Billiger Strom sei immer noch die Grundlage für das hohe Konsumniveau und auch für Deutschlands Rolle als Exportweltmeister
.
In der lebhaften Diskussion forderten Teilnehmer, diese allgemein zielführenden Ansätze nun endlich „vom Kopf auf die Füsse“ zu stellen und konkrete, regionale Strategien zum Erfolg der Energiewende umzusetzen. Wer Windräder und Pumpspeicherwerke ablehne, müsse auch praktische Alternativen der Energieerzeugung und Speicherung aufzeigen. Ulrich Martin Drescher verwies hier auf die vielen inzwischen entstanden Bürgerenergie-Genossenschaften, Blockheizkraftwerke und Wärmenetze. Zukünftig komme es darauf an, durch Sektoren-Kopplungen zwischen Strom, Wärme und Verkehrsenergie wesentlich zum Erreichen der Klimaschutzziele beizutragen.  
Die Grünen Waldshut wollen in einem weiteren „Energietisch“ im März konkrete Möglichkeiten der Energiewende und des Klimaschutzes für jeden einzelnen, Gruppen und Gemeinden zur Diskussion stellen. 

 

Pressebericht Südkurier "Energietisch: Wie der Ausstieg aus der Kohlekraft gelingt"

Präsentation Argumente zum Kohlenausstieg

EnergieTisch Kohleausstieg

am 30. Januar 2016 um 19.30 Uhr bis 21.30 h

im Gasthof Adler, Hauensteinstrasse 3, Laufenburg

 

Bündnis 90/Die Grünen Waldshut und Grünen Bundestags-Kandidat Ulrich Martin Drescher laden alle energiepolitisch interessierten Bürger, Kommunalvertreter, Unternehmer und Initiativen zu einem „Energietisch Kohlausstieg“ am Montag, 30. Januar ab 19.30 Uhr im Gasthof Adler, Hauensteinstrasse 3 in Laufenburg ein. 

Die erneuerbaren Energien sind marktreif, sie tragen bereits 34 Prozent zur Stromversorgung in Deutschland und zu einem wachsenden Stromexport bei. Die Gestehungskosten sind im Ergebnis eines starken Technikentwicklung und weltweiten Massennachfrage auf niedrige 6 bis 9 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Neue Kohle- oder Erdgaskraftwerke könnten den Strom auch nicht kostengünstiger erzeugen. Der Strommarkt könnte jetzt dahingehend umgestellt werden, dass der freie Strommarkt den klimaunschädlichen Energien gehört, und dass die klimaschädlichen fossilen Kraftwerke auf der Grundlage eines Stufen- und Zeitplans das Marktzugangsrecht verlieren.

Zunächst brauchen wir einen Plan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie einen Plan, mit welchen fossilen Reservekraftwerkskapazitäten verbleibende Deckungslücken bedient werden. Dies ist deshalb enorm wichtig, weil wir in der Senkung der Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente) nicht mehr vorankommen. Der jährliche Emissionswert liegt seit langem unverändert bei über 900 Millionen Tonnen! Worte und Taten klaffen weit auseinander.

Um den Bürgern im Wahljahr nun Klarheit zu verschaffen, müsste die Bundesregierung einen Plan zur Kohleausstieg und zum fossilen Reservekraftwerkspark vorlegen. Der auf der Weltklima-Konferenz in Marrakesch vorgelegte Klimaschutzplan enthält jedoch keine Maßnahmen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass viele Bürger, Energieinitiativen, Kommunen und Vereine von den für den Bundestag kandidierenden Bürgern wissen wollen, wie der Markt für die erneuerbaren Energien frei gemacht und der Kohleausstieg erfolgen soll.

Dazu hat auch die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen einen konkreten Plan vorgelegt und zu einer Diskussionsveranstaltung am 21. Februar 2017 nach Berlin eingeladen.

Weil wir für die Erreichung der Klimaschutzziele eine starke Bürgerbewegung für klare Konzepte und Ziele brauchen, laden wir Bürger, Unternehmer und Kommunalvertreter am Hochrhein zur Diskussion mit unseren Energiefachleuten und unserem Bundestagskandidaten Ulrich Martin Drescher ein. Diese Diskussionsveranstaltung wird mit einem Kurzvortrag durch Martin Lohrmann eröffnet und belässt dann viel Spielraum für die gemeinsame Diskussion und Entwicklung konkreter Schritte. 

 

 

Workshop zur Energiewende: Bundestagswahlkampf für die Belebung der Bewegung für Klimaschutz und Erneuerbare Energien nutzen

Martin Lohrmann

Am vergangenen Samstag, 26. November, haben wir uns zu einem Workshop unter dem Titel "Neue Impulse für die Energiewende" getroffen. Die Beteiligung - auch einiger Nicht-Parteimitglieder - war sehr erfreulich und es fand ein reger Meinungsaustausch statt. 

 

Zusammenfassend wurde folgenderAbschlusswunsch von B90/Die Grünen im Landkreis WT formuliert:

Natürlich wünschen wir uns eine Regierung, die nicht abbremst und die Wirkung der Treibhausgasemissionen verharmlost, sondern die aufklärt, mobilisiert und viele Wege öffnet. Gewiss sind auch Gelder für vom Klimawandel bereits stark betroffenen Länder nötig. Noch mehr werden wir jedoch zum Freund, wenn wir im eigenen Land unter Rückgriff auf unseren eigenen Reichtum an erneuerbaren Energieressourcen einen starken Beitrag zum Stopp des Klimawandels leisten. Auch sollten wir nicht nur auf den Technikexport setzen. Wichtiger ist, dass wir im eigenen Land zeigen, wie hier und überall eine Regionalentwicklung auf der Grundlage der Mobilisierung von erneuerbaren Energien möglich ist. Der Bundestagswahlkampf sollte für die Belebung der Bewegung für Klimaschutz und Erneuerbare Energien genutzt werden.

 

Die dem Workshop zugrunde liegenden Folien sind in beiliegendem Dokument einsehbar.

 

Ein großer Dank gebührt Martin Lohrmann für die Zusammenstellung und Erläuterung der Informationen zum derzeitigen Stand der Energiediskussion und die Moderation bei der Erarbeitung unserer Vorschläge. Dank gebührt auch Hans-Joachim Müller, der für die organisatorische Durchführung des Workshops sorgte.

 

Unser Kandidat für den Bundestag, Ulrich Martin Drescher, war leider an der Teilnahme verhindert. Er kommentierte die Ergebnisse wie folgt:

 

Ausgehend von einer regional basierten Energiewende mit Solar- und Windkraft, setzen die Teilnehmer dabei auf Markt und Wettbewerb statt Ausbaudeckel und Förderstreit und fordern einen Abwicklungsplan für die unflexiblen Braunkohlenwerke. Eine Strompreisreform sei unter Einbindung der Verbraucher ebenso erforderlich, wie eine Weiterentwicklung der regionalen Verteilnetze. Es komme entscheidend darauf an, die Rolle der Kommunen und Stadtwerke zu stärken und mehr Spielraum für Eigenerzeugung und Eigenverbrauch der Bürger und Betriebe zu schaffen.
Miteinander könne man selber neben Gebäudesanierung und Eigenstromerzeugung sowie der Nutzung umweltfreundlicher Mobilität die Energiewende wirksam voranbringen.
Einig waren sich die Workshop-Teilnehmer, dass man gerade in der heimischen Region am Hochrhein zeigen könne, wie eine Regionalentwicklung durch Mobilisierung von erneuerbaren Energien möglich sei. 

 

An der Diskussion über die Energiewende interessiert? Auf der letzten Seite des Folien-Dokumentes sind die Kontaktadressen zu ersehen.

Workshop: Neue Impulse für die Energiewende

am Samstag, 26. November 2016

für Grüne Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger

Ziele des Workshops

Die Komplexität der Energiewende wird immer mehr sichtbar. Es geht nicht mehr nur um den weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus den verschiedenen Quellen für erneuerbare Energien. Bei nunmehr über 30% Stromerzeugung aus EE-Quellen werden die Netzentwicklung, Speicherentwicklung und Lösungen für die sichere Überbrückung von mehrtägige Deckungslücken wichtig. Die verschiedenen Energiequellen müssen in virtuellen Kraftwerken zu sicheren Versorgungspakten gebündelt werden. Auch für den Wärme- und Verkehrssektor sind Konzepte gefordert, die schnellere Fortschritte versprechen.

Die Komplexität der Energiewende fordert auch uns zur Intensivierung des Lernprozesses und der Kommunikation heraus. Aus diesem Grunde bieten wir diesen Workshop an.

Ablauf des Workshops

10.00 – 11.00 h Einführungsvortrag: Stand und aktuelle Herausforderungen der Energiewende
(Martin Lohrmann, 2014 bis 2016 EEG-Novellierung als Arbeitsschwerpunkt)

11.00 - 12.00 h Gemeinsame Diskussion zur dieser Lagebestimmung

12.00 – 13.00 h Mittagpause

13.00 – 15.00 h Brainstorming: *Wo sind die Hauptchancen und die Haupthindernisse, um bis 2040 eine regionale Vollversorgung aus erneuerbaren Energien zu erreichen? *Auf welcher Ebene sind welche Weichenstellungen nötig? *Wo und wie können wir auch unter widrigen Bedingungen die Energiewende voranbringen?

15.00 – 15.20 h Ende öffentlicher Teil / Pause

15.20 – 16.00 h Nur Grüne Mitglieder: Unsere Herangehensweise an den Bundestagswahlkampf:
Die Energiewende braucht mehr Grün in Bundestag und -regierung

16.00 – 16.30 h Nur Grüne Mitglieder: Sonstige Wünsche und Verabredungen

 

Ort des Workshops: Evangelisches Gemeindehaus WT-Tiengen, Schwarzenbergstr. 6


Anmeldung bis 24.November 2016 unter: christine.ehm@gruene-wt.de; 07742-9169300

Teilnahme kostenlos, Spenden zur Unkostendeckung sind willkommen!

Wahlkreismitgliederversammlung wählt Ulrich Martin Drescher zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2017

Ulrich Martin Drescher

Im Hotel Adenia in Höchenschwand wählte die Wahlkreismitgliederversammlung der Grünen am 25 Oktober für den Wahlkreis Waldshut (Landkreis Waldshut und Teile des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald) Ulrich Martin Drescher zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. 

Ulrich Martin Drescher ist wohnhaft in Kirchzarten. Bei seiner Vorstellung erklärte er, es gehe es ihm vor allem um das Voranbringen der Ernährungs- und Energiewende. Dazu gehörten einerseits die Existenzsicherung bäuerlicher Familienbetriebe und die Förderung regionaler Erzeuger-Verbraucher-Kooperationen, sowie andererseits das Abschalten aller Atomkraftwerke und ein regenerativer Energiemix aus dezentralen und regionalen Quellen.


Ulrich Martin Drescher ist seit 1992 bei den Schönauer „Stromrebellen" aktiv und Aufsichtsrat dieses
bundesweit tätigen Stromversorgers EWS, sowie Aufsichtsrats-Vorsitzender der Regionalwert
Bürgeraktiengesellschaft, die in Südbaden bisher an 20 landwirtschaftlichen Bio-Betrieben in
Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie „vom Acker bis auf den Teller" beteiligt ist.
Er betreibt seit 1996 mehrere Solarstromanlagen und setzte 1998 als erster privater Betreiber bei
den Finanzbehörden die Anerkennung als Gewerbe durch, was bundesweit bahnbrechend für den
anschliessenden Erfolg kleiner Solaranlagen war. Er war 1992 Gründungsmitglied von
UnternehmensGrün, dem Bundesverband der grünen Wirtschaft {Berlin).



Ulrich Martin Drescher sieht sich im angestrebten Wechsel von ökologischer Wirtschaft zu
grüner Bundespolitik bestärkt und rechnet sich auch gute Chancen auf der Landesliste aus.

 

Interessierte Fragen aus der WKMV beantwortete er engagiert und mit Sachkunde. Ulrich Martin erklärte, dass er den Gewinn des Direktmandats anstrebe und dass er überzeugt sei, dieses Ziel auch erreichen zu können.

 

Wir wünschen Ulrich viel Erfolg und werden ihm bei seinem Kampf um das BT-Mandat engagiert unterstützen.

 

Weitere Informationen zu Ulrich Martin Drescher auf seiner Homepage

 

In der vorangestellten Kreismitgliederversammlung des KV Waldshut wurde Petra Thyen, die bisher kommissarisch als Vorstandsmitglied für die aus dem KV weggezogene Evelyn Proß tätig in ihrem Amt bestätigt. Bernd Wallaschek, Kreisschatzmeister, wurde ebenfalls im Amt bestätigt.

 

Presseecho:

Südkurier: Die Grünen wählen Ulrich Martin Drescher als Bundestagskandidanten

Badische Zeitung: Das Direktmandat als Ziel

Grüne Jugend in Waldshut gegründet

Im August haben mehrere Jugendliche eine Ortsgruppe der Grünen Jugend in Waldshut gegründet. In einer konstituierenden Sitzung wurde eine Satzung beschlossen und die Vorstandsschaft gewählt, die sich wie folgt zusammensetzt:

Lukas Schmidt (1. Sprecher), Felix Baumgartner (2. Sprecher), Jacob Hirte (Schatzmeister), Malte Denecke (Netzwerk-Administrator) und Sofia Mihm (Beisitzerin und Schriftführerin).

 

Der Kreisverband heißt die neue Ortsgruppe der Grünen Jugend willkommen und freut sich auf eine etragreiche Zusammenarbeit, bei der die Anliegen der jungen Generation in unserm Kreis verstärkt zur Geltung kommen werden.

 

Die Grüne Jungend hat eine eigene Webseite, die über diesen Link erreicht werden kann.

 

Siehe auch Pressebericht Südkurier

Besucht mit dem OV Klettgau-Rheintal Sativa!

Veranstaltung zu TIPP & CETA

Schränken die derzeit von der EU mit den USA und Kanada verhandelten Freihandelsabkommen Demokratie & Rechtsstaat ein?
Was bewirken geheime Schiedsgerichte? Ist die Daseinsvorsorge geschützt?
Wie wirken sich die Abkommen auf unseren Alltag und den politischen Gestaltungsspielraum unserer Parlamente aus
Diskutieren Sie mit uns!

 

Infoveranstaltung zu TTIP & CETA
am: Mittwoch, den 27. Juli, um 20 Uhr
im: Gasthaus zur Brauerei in 79771 Grießen, Bahnhofstraße 1
Referentin: Sarah Händel, Landesgeschäftsführerin des Vereins Mehr Demokratie Baden-Württemberg

Menschenstrom gegen Atom 2016

Beznau stilllegen - jetzt!

Wanderung in der Region um das AKW Beznau
Kundgebung im Amphitheater Windisch/Brugg
Sonntag, 19. Juni  2016 ist unsere Chance um die Weichen für eine vernünftige Energiezukunft zu stellen. Mit dem MenschenStrom setzen wir ein Zeichen für den geordneten Atomausstieg und die sofortige und definitive Stilllegung des Uralt-AKW Beznau. Gemeinsam wandern wir zum Amphitheater Windisch/Brugg, wo wir mit Speis, Trank, Musik und Reden unseren Forderungen Nachdruck verleihen. Sei auch dabei!

 

Weitere Informationen auf der Webseite der Veranstalter hier

AXPO zum Reden bringen

Greenpeace/Schweiz hat Post von der AXPO bekommen.

Wir haben Post von Greenpeace/Schweiz bekommen:

Liebe Mitunterstützerinnen und Mitunterstützer

Greenpeace erhielt nach der Pressekonferenz vom 12. Mai zu den Schwachstellen im Reaktorbehälter Beznau Post von der Axpo. Axpo macht in ihrem Schreiben keine Anstalten auf die Forderungen der über 40 Organisationen einzugehen und an einem öffentlichen Hearing teilzunehmen. Greenpeace hat sich sich entschieden nicht locker zu lassen. Eine transparente Informationspolitik und der öffentliche Diskurs mit atomkritischen Kreisen sind das Mindeste, das von einer Betreibergesellschaft verlangt werden kann, die weiterhin behauptet ihr altes AKW Beznau könne sicher weiterbetrieben werden.

Um der Forderung nach Zugang zu allen relevanten Informationen und einem öffentlichen Hearing weiterhin Nachdruck zu verschaffen, lanciert Greenpeace eine neue Einladung an Axpo-Ceo Andrew Walo, die wie eine Petition breit unterzeichnet werden soll.

Wir bitten alle unterstützenden Organisationen ... auf die Möglichkeit hinzuweisen die Einladung / Petition zu unterzeichnen. ....  Die Einladung / Petition wird heute Donnerstag auf der Seite www.byebyebeznau.ch aufgeschaltet.

Und das tun wir doch gerne!

Abschalten! Brückenprotest gegen Atomkraft

 
Gelungene Brückensperrung gegen Atom am Sonntag in Hohentengen!

Zusammen mit Rita Schwarzelühr-Sutter, Heini Glauser von Greenpeace Schweiz, Regula Rytz, Präsidentin der Schweizer Grünen und Iris Frei von Menschenstrom! Vielen Dank für eure Redebeiträge! Vielen Dank auch an alle, die ihr gekommen seid! Danke auch an die Trommler aus Bergöschingen.

Presseberichte:

Hierzulande.info: Abschalten, abschalten, abschalten

Südkurier: Hohentengen a.H. Bilder: Brückenprotest gegen Atomkraft in Hohentengen a.H.

Südkurier: Brückenprotest gegen Atomkraft

Atomkraft - Nein Danke!

Es war ein großer Wahltag für uns!

Dieser Wahlkampf hat uns ein hervorragendes Wahlergebnis beschert. Sicher auch dank der hervorragenden Beliebtheist unseres Ministerpräsidenten, aber auch dank des unermüdlichen Wahlkampfeinsatzes von Petra Thyen und im Wahlkreis Freiburg I von Reinhold Pix. Petra hat das unglaublich erscheinende fast geschafft, nämlich den CDU den seit Jahrzehnten als sicher geltenden Wahlkreis Waldshut zu nehmen, es fehlten in der Endabrechnungen nur ganze 327 Stimmen für den Gewinn des Landtagmandats. Unser herzlicher Glückwunsch gilt Petra für dieses hervorragende Ergebnis und an Iris Wallaschek, die sie als Ersatzkandidatin unterstützt hat.

 

Reinhold Pix hat im Wahlkreis Freiburg I das Direktmandat gewonnen und damit noch einmal eine Steigerung bei den Wählerstimmen gegenüber den letzten Wahlen geholt. Insgesamt gaben ihm 39% der Wähler ihre Stimme.

 

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, die Petra und Reinhold im Wahlkampf unterstützt haben.

 

Hier geht es zu den Ergebnissen >>

Wahlkampfhöhepunkt in Waldshut mit Alexander Bonde: Für die Fortführung einer erfolgreichen Politik für Baden-Württemberg: Grüne wählen!

Am gestrigen Freitagabend erhielt Petra Thyen starke Unterstützung durch den Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, zum Abschluss ihrer Wahlkampagne. Alexander Bonde, in unserem Landkreis bekant dafür, dass er sich häufig und intensiv vor Ort sachkundig gemacht und mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Anliegen im direkten Dialog gesprochen hat, begründete noch einmal in einer engagierten Rede, warum die Stimme für Petra eine Stimme für Winfried Kretschmann und die mit ihm in den Weg geleitete erfolgreiche Politik ist.

Unser Wahlkampfhöhepunkt in Waldshut mit Minister Alexander Bonde

Der Wahltag ist in Sichtweite und in den jüngsten Umfragen stehen wir Grüne sehr gut da. Sie sind kein Grund abzuheben, aber sie zeigen erneut: Die Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger wollen, dass Winfried Kretschmann ihr Ministerpräsident bleibt. Im Endspurt wollen wir für starke Grüne kämpfen, damit die Menschen in Baden Württemberg den Ministerpräsidenten bekommen, den sie sich wünschen. Die Wahl ist noch nicht gewonnen!


Auch bei unserem Wahlkampfhöhepunkt am nächsten Freitag in Waldshut auf dem Viehmarktplatz wollen wir viele weitere Menschen überzeugen. Minister Alexander Bonde wird in seiner Rede erklären, wie grüne Politik das Land auch in den kommenden fünf Jahren voranbringen wird. Unsere Kandidatin Petra Thyen wird ebenfalls eine Rede halten. Kämpfen wir für eine Fortsetzung der erfolgreichen grün-roten Regierung!
Wir laden Euch herzlich ein, dabei zu sein und zu zeigen, dass es auch für Euch wichtig ist, dass grün fünf weitere Jahre regieren kann und die angefangenen Projekte weiter führen kann. Es wäre schade, wenn nach fünf zarten Jahren der alte Trott wieder Einzug hielte.


Bitte kommt am Freitag nach Waldshut und bringt ein paar Leute mit! Die Kundgebung soll eine demonstrative Willensäußerung werden.


Freitag, 11.03. um 18.00 Uhr in Waldshut auf dem Viehmarktplatz

Pressemitteilung zum Internationaler Frauentag am 8.März

Ruth Cremer-Ricken, Grüne Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Bad Säckingen und Kreistag Waldshut sagt: „Für uns Grüne hat Frauenpolitik einen hohen Stellenwert. Wir kämpfen seit unserer Gründung für Frauenrechte, Selbstbestimmung und eine geschlechtergerechte Gesellschaft. Für uns sind Vereinbarkeit von Familie und Beruf aber auch von Familie und Politik zentrale Aufgaben. Ich bin überzeugt, dass zukunftsfähige Politik nur dann Erfolg hat, wenn Frauen gleiche Chancen und Rechte haben.“

Iris Wallaschek, Gründungsmitglied der Grünen und Kreisrätin setzt sich für die Gleichstellung im Arbeitsleben ein: „Wir brauchen die besten Köpfe – dazu gehören die vielen gut ausgebildeten Frauen im Land. Das Land geht dabei mit gutem Beispiel voran: Wir novellieren das Chancengleichheitsgesetz und werden damit den Frauenanteil in Führungsfunktionen des Öffentlichen Dienstes deutlich verbessern."

Petra Thyen, Landtagskandidatin für Bündnis 90/Die Grünen, betont: „Schon aus meiner beruflichen Erfahrung heraus weiß ich, wie wichtig der Einsatz für Chancengleichheit ist. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Frauen selbstbestimmt und ohne Angst leben können. Mit dem Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen tragen wir dazu bei, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Wir wollen ausreichend Plätze in Frauen- und Kinderschutzhäusern anbieten und präventive Angebote ausweiten. Besonderen Schutz brauchen z.B. suchtkranke oder psychisch kranke Frauen oder Frauen mit Behinderung."

Den vollständigen Text der Pressemitteilung finden sie hier >>>

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Veranstaltung mit Chris Kühn (Grüne, MdB) zum Thema Sozialer Wohnungsbau und Wohnraummangel

Wann: 07.03.2016
Um: 19:00
Wo: Evangelisches Gemeindehaus Tiengen


Wir diskutieren mit Chris Kühn (MdB Grüne) über Sozialen Wohnungsbau und Wohnraummangel.


Chris KühnChris Kühn ist Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vertritt seine Fraktion als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit sowie als Obmann im Unterausschuss Kommunales. Daneben ist Chris Kühn stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Recht und Verbraucherschutz, Kultur und Medien sowie Verkehr und digitale Infrastruktur.


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Hier der Pressebericht zur Veranstaltung:

Südkurier. Die Grünen-Landtagskandidatin Petra Thyen möchte sich für mehr bezahlbaren Wohnraum einsetzen

A 98: Faktencheck zu den Behauptungen der CDU

Planungsstand 2011 bei Regierungsübernahme Erfolgte Leistungen 2011-2016
Abschnitt A 98.4, letzter Bauabschnitt Rheinfelden Karsau: Hier ruhte die Bauphase, Gelder für den Kaltluftdurchlass und den teuren Herrschaftsbrucktunnel standen nicht zur Verfügung Abschnitt A 98.4, Bauabschnitt Rheinfelden/Karsau: Baubeginn 2011, die Bauarbeiten für den Kaltluftdurchlass laufen. Die Planungsarbeiten für den Herrschaftsbrucktunnel sind so weit vorangetrieben, dass die europaweite Ausschreibung dieses Jahr erfolgen kann.
Abschnitt A 98.5, Rheinfelden (Karsau)/ Bad Säckingen: Der Abschnitt war 2007 in der Offenlage. Die Planungen waren so mangelhaft, dass die Befürchtung bestand, dass sie einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten. Daher wurde das Verfahren weder beendet noch weiter verfolgt, einen Erörterungstermin hat es nie gegeben. Abschnitt A 98.5: Dieser Abschnitt wurde gänzlich überplant. Um die von der Region gewünschte Konsenstrasse mit berücksichtigen zu können musste der Abschnitt auf Karsau/Schwörstadt verkürzt werden, die Strecke von Schwörstadt bis Bad Säckingen wurde in den Abschnitt 6 verschoben. Ein schwieriger Abstieg beim Lachengraben wurde erarbeitet, wofür etliche Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsministerium nötig waren. Die erste Zusage zur Genehmigung eines 6%igen Gefälle im Abstieg durch das Bundesverkehrsministeriums wurde nach Planungsende wieder zurück gezogen und nur noch einen 4%iger Abstieg zugelassen , weshalb nachgeplant werden musste. Einen vor Ort gewünschten Tunnel zwischen Karsau und Minseln lehnte das Bundesverkehrsministerium ab. In schwierige Verhandlungen gelang es Land und Regierungspräsidentin eine Einigung für eine Überdeckelung von 80m zu erreichen unter Kostenbeteiligung der Stadt Rheinfelden. Die Pläne sind soweit fertig, dass sie in die Offenlage gehen können. Vorgezogene naturschutzrechliche Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen für 7,6 Mio. €) wurden begonnen.
Abschnitt A 98.6 Bad Säckingen/Murg: Es gab ein Scopingverfahren 2008. Eine der Varianten ging direkt durch das Haseltal/Bad Säckingen, eine andere nördlich davon. Dass die Schluchseewerk AG eine Option auf das Haseltal hatte, wurde mit keinem Wort erwähnt, obwohl der damalige Vorstand Dr. Rost anwesend war und die Pläne im Regierungspräsidium sowie im Landratsamt bekannt waren. Die nördlichste Variante wurde nicht weiter verfolgt und liegt außerhalb des Untersuchungsgebietes. Einige Wochen nach dem Scopingtermin wurden die Pläne zum Pumpspeicherwerk Atdorf bekannt. Seitdem plante die Schluchseewerk AG ohne Autobahn und das Regierungspräsidium die A 98 ohne Unterbecken PSW Atdorf. Die Verfahren laufen nach dem Motto „wer zuerst kommt malt zuerst“. Abschnitt A 98.6, jetzt Schwörstadt/Murg: Es wurde das „Bürgerforum Hochrhein“ durchgeführt, zu dem alle Bürgerinitiativen und Verbände eingeladen waren wie auch interessierte Bürger. Die vertretenden Bürger einschließlich der Verbände waren sehr angetan und lobten die vielschichtigen und hochqualifizierten Beiträge, die die Komplexität der Planung in dieser Raumschaft transparent machten. Parallel dazu wurde eine politische Begleitgruppe für die Abgeordneten, Landräte und Bürgermeister eingerichtet. Die Wünsche der Region zur Konsentrasse werden erstmals in die Planungsüberlegungen einbezogen. Fachuntersuchungen wie baugrundtechnische und hydrogeologische Untersuchungen bei denen kein Aktualitätsverlust zu erwarten ist werden durchgeführt, die Aufträge sind vergeben.
Abfahrt Hauenstein: Die Pläne vom Regierungspräsidium sahen eine nicht umsetzbare Kreisellösung bei Albert vor, aber keine Entschärfung des Abstiegs. Abfahrt Hauenstein: Die mit allseitigem Unverständnis quittierte Kreisellösung wird nicht weiter verfolgt. Die Machbarkeitsstudien zur Untertunnelung von Albert sind abgeschlossen und dem Bundesverkehrsministerium vorgelegt. Bis heute wird auf eine Genehmigung durch das Bundesverkehrsministerium gewartet, damit in die Planungsphase gegangen werden kann. Da ein Weiterbau der A 98 frühestens ab 2030 absehbar ist, wollen Landesverkehrsminister und Regierungspräsidentin die Situation unabhängig vom Bundesverkehrswegeplan entschärfen.
Umfahrung Oberlauchingen B 34: Es gab kein Planfeststellungsverfahren. B 34 Ortsumfahrung Oberlauchingen: Das Planfeststellungsverfahren wurde durchgeführt, die Offenlage ist erfolgt und der Planfeststellungsbeschluss wird erwartet. Der Planfeststellungsbeschluss kann nach der Genehmigung der Kostenfortschreibung durch das Bundesverkehrsministerium erlassen werden. Die Kostenfortschreibung wurde mit Schreiben vom 23. November 2015 dem Bundesverkehrsministerium vorgelegt.

Umweltminister Franz Untersteller in Waldshut: "Die Schweiz soll Beznau und Leibstadt abschalten"

Umweltminister Franz Untersteller kam am 25. Februar 2016 zu einem Informationstreffen nach Waldshut. Am Treffen nahm unter anderem unsere Landtagskandidatin Petra Thyen und die Vorstandsmitglieder Peter Schanz und Bernd Wallaschek teil. Hauptgesprächspunkte waren die beiden direkt Waldshut gegenüberliegenden Schweizer Atomkraftwerke Beznau und Leibstadt, deren Sicherheit angezweifelt wird. Franz Untersteller verwies auf ein Gutachten, das im Auftrag des Landesumweltministeriums nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima angefertigt wurde. Dabei ging es vor allem um die bereits lange laufenden Atomkraftwerke Beznau und Fessenheim. Nach Ansicht von Franz Untersteller dürften diese beiden AKW's nicht mehr in Betrieb sein, da sie nicht ausreichend gegen Einwirkungen von außen ausgelegt sind. Franz Untersteller wünscht sich deshalb auch von der Schweiz, dass sowohl Beznau als auch Leibstadt, dessen Sicherheitsniveau ebenfalls unter dem der deutschen Vorschriften liegt, abschaltet.


Petra Thyen monierte bei dem Gespräch, dass die Stadt Waldshut-Tiengen immer noch Spenden vom AKW Leibstadt annehme. Sie hält diese Praxis für unmoralisch und habe bisher im Stadtrat immer gegen die Annahme dieser Spenden votiert. Peter Schanz erklärte, dass er seine Hoffnungen auf eine bevorstehende neue Volksabstimmung in der Schweiz über den Atomausstieg setze.

Presseberichte:

Badische Zeitung: Franz Untersteller wünscht die Abschaltung
Stuttgarter Umweltminister für Abschaltung von Schweizer Atomkraftwerken

Sylvia Kotting-Uhl und Florian Kasser: Beznau und Leibstadt haben das Potential weite Teile unserer Region unbewohnbar zu machen

Von links nach rechts: Peter Schanz, Sylvia Kotting-Uhl, Florian Kasser, Petra Thyen

Am 2. Februar 2016 besuchte uns Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag. Unter dem Thema "Ist Fukushima auch bei uns möglich?" sprach sie über die Gefahr, die von den nahegelegenen Schweizer Atomkraftwerken Beznau und Leibstadt ausgeht. Sie begann ihren Vortrag mit einer Schilderung ihrer Reise nach Fukushima und ihren Eindrücken vom Leben in jener Region nach der Katastrophe. Dabei habe Japan noch Glück gehabt: 90% des radioaktiven Niederschlags sei über dem Pazifik niedergegangen. Ganz im Gegensatz dazu würden beim GAU eines schweizer AKW dicht besiedelte Gebiete betroffen.

 

Florina Kasser von Greenpeace Schweiz war ebenfalls eingeladen. Er berichtete über die undurchsichtige Amtsführung des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI), gerade im Umgang mit dem im AKW Beznau  gefundenen Rissen in der Stahlhülle. Die Unterlagen dazu wären ihm als Vertreter von Greenpeace trotz Zusage in einem Mediationsverfahren, nicht zur Verfügung gestellt worden. Seltsam wäre auch, dass der Leiter des AKW Leibstadt im Beratungsgremium der ENSI sitze.

 

Sylvia Kotting-Uhl berichtete von ihren Bemühungen, das Bundesumweltministerium zu Aktivitäten bezüglich der Schaffung eines europäischen Regelwerks für AKW's im grenznahen Räumen zu entwickeln. Der marode Zustand der deutschlandnahen belgischen Atomkraftwerke habe die Dringlichkeit dafür gezeigt. Ausdrücklich begrüßte sie die Klage der Stadt Aachen gegen die belgischen AKW-Betreiber.